Fortbildungen

Das Programm für 2018 ist erschienen.

Auch für die Palliative Fachweiterbildung Pflege gibt es weitere Kurse in 2018:

PC-W 22a von Februar - August 2018
PC-W 23 von Juni - Dezember 2018

 

 

Charly & Lotte - Neue Fortbildungsangebote in 2018

 

Zum 01. Februar ändern sich die Leistungsentgelte

Spende hilft Hospiz

Die Kirchenband Ophilos hat eine Spende von 1911 Euro für das Wetzlarer Hospiz überreicht. Das Geld ist der Erlös ihres Weihnachts-Pop-Oratoriums, bei dem um Spenden gebeten wurde. „Mit dieser Aktion wollten wir ein Zeichen der Solidarität für die Arbeit von Haus Emmaus setzten“, betonte Leander Worns bei der Übergabe. „Wir können jede Spende gut gebrauchen“, freute sich Monika Stumpf (Hospizleitung) über das Engagement der jungen Leute. Denn die Kosten für die acht Pflegeplätze würden nur zu 95 Prozent von den Kassen übernommen, die Differenz decken Spenden und der Förderverein. Mit der Spende soll das Projekt „Schallschluck-Decken“ in Eingangsbereich und Aufenthaltsräumen fortgeführt werden.(wv/Foto: Volkmar)

Wetzlarer Neue Zeitung, 7. Januar 2018, Seite 14

 

 

1709 Euro gespendet

1709 Euro haben Sabrina Lerbs und ihre Schwester Diana Zilz-Vogel aus Münchholzhausen an „Charly & Lotte“ übergeben. Die Zuwendung ist Ergebnis eines vorweihnachtlichen Beisammenseins von Familien, Freunden, Nachbarn und Gästen auf dem Hof der Familie Lerbs. „Charly & Lotte“ ist eine Gruppe von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern aus den unterschiedlichsten Bereichen der Hospizarbeit, die in der Trägerschaft des Hospizes Mittelhessen Kinder und Jugendliche in ihrer Trauer um Familienmitglieder begleiten. Die Arbeit von „Charly & Lotte“ finanziert sich ausschließlich über Spenden, wie die Trauerbegleiterinnen Petra Gießler – als Koordinatorin von „Charly & Lotte“ – und Carmen Storbakken bekunden, die mit Michelle Bodenbender die Spende entgegen nahmen. (ew/Foto: Ewert)

Wetzlarer Neue Zeitung, 7. Januar 2018, Seite 14

 

 

Benefiz - Weihnachtsgeschenke für heimische soziale und gemeinnützige Einrichtungen

Spendenübergabe (v. l.): Dieter Emmelius, Bettina Rath, Klaus Schmidt, Carmen Storbacken, Reinhold Schmidt, Gudrun Geißler, Thomas Sander und Hans-Jürgen Will. (Foto: Emmelius)

Willeck-Stiftungen helfen wieder

33 000 Euro haben die in Werdorf ansässigen Willeck-Stiftungen an soziale, kulturelle und gemeinnützige Organisationen in Wetzlar und Umgebung sowie an Werdorfer Vereine und Bedürftige ausgeschüttet.

Stellvertretend für eine Vielzahl von Spendenempfängern hatten die Stiftungen die Vertreter von fünf heimischen Organisationen eingeladen. Die Schecks übergaben Vorstandsmitglied Klaus Schmidt und die Verwaltungsräte der Stiftungen, Reinhold Schmidt und Hans-Jürgen Will in den Räumen der Sozietät Schmidt & Heuser in Werdorf.

Für das Hospiz Mittelhessen nahm Carmen Storbacken 2000 Euro in Empfang: „Wir investieren zurzeit in die Verbesserung und Ausstattung unserer insgesamt acht Einzelzimmer. Dabei geht es uns darum, unseren Gästen den Aufenthalt in unserem Haus so angenehm wie nur irgend möglich zu gestalten.“

Den gesamten Bericht zu den weiteren Spenden können Sie hier nachlesen:

Wetzlarer Neue Zeitung, 23. Dezember 2017, Seite 12

 

 

 

Ausflug für trauernde Familien in den Freizeitpark

Unser Wunsch wurde erfüllt, wir bedanken uns ganz herzlich bei allen RMVsmiles Spenderinnen und Spendern und freuen uns auf einen wunderbaren Ausflug.

https://smiles.www.rmv.de/spendenaktion/smiles-wunschwelt-2017.html

 

 

 

„Schönes finden“ hat „Gutes getan“

Ein trüber herbstlicher Nachmittag hat zahlreiche Besucher in das Gemeindezentrum Niederwetz geführt.

Dort fand bei selbstgebackenem Kuchen und frischem Kaffee ein Flohmarkt statt. 20 Flohmarktverkäufer boten ihre „Schätze“ an und das Gemeindezentrum war bis in die letzte Ecke mit Kleiderständern, Büchertürmen, Porzellan, Dekorationsartikel und allerhand Schönem gefüllt.

Nachdem die Besucher in aller Ruhe gestöbert, Preise verhandelt und „Schätzchen“ den Eigentümer gewechselt hatten, wurde sich bei herrlichem Kuchen und Kaffee gestärkt. Der Erlös daraus kommt unserer Jugendarbeit in der eigenen Gemeinde und dem Haus Emmaus in Wetzlar zugute.

Dankbar konnten wir Frau Stumpf, vom Haus Emmaus in Wetzlar, 400 Euro überreichen und einen kleinen Einblick in die wertvolle Arbeit vor Ort erhalten (siehe Bild).

Wir bedanken uns herzlich bei allen „Flohmarktstandmietern“, bei den zahlreichen Besuchern, Kuchenbäckern und den vielen fleißigen Helfern vor, während und danach….es hat uns gefreut „Schönes zu finden“ und „Gutes zu tun“.

Euer „Flohmarktteam“

 

 

Gebender statt schwarzer Freitag

Michelle Bodenbender von „Charly&Lotte“, Filialleiter Marcel Schröder und Monika Stumpf aus der Hospizleitung (v.l.).(Foto: privat)

„Black Friday“ hieß es am 24. November in vielen Geschäften. Die Drogeriekette DM hat daraus den gebenden Freitag „Giving Friday“ gemacht – und jetzt 1500 Euro an das Projekt „Charly&Lotte“ übergeben.

Das Unternehmen spendete fünf Prozent seines Tagesumsatzes an soziale Einrichtungen. Der DM-Markt im Forum in Wetzlar entschied sich, dieses Geld an „Charly&Lotte Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche“ zu geben, ein Projekt des Hospiz Mittelhessen in Wetzlar.

Es kam ein Betrag in Höhe von 747,63 Euro zusammen, der an das Projekt überreicht wurde. Hinzu kommt, dass der Markt seit Januar dauerhaft Geld für das Projekt gibt – jeden Monat durchschnittlich 65 Euro. Bis Oktober sind, den „Giving Friday“ eingerechnet, so rund 1500 Euro zusammengekommen.

Begleitung in den schwierigen Stunden

„Charly&Lotte“ ist ein Angebot für Kinder und Jugendliche, die einen Verlust erfahren müssen – etwa, wenn ein geliebter Mensch erkrankt und stirbt. In dieser Zeit brauchen sie einen besonderen Schutz und Unterstützung in ihrer Trauer.

Der DM-Markt im Forum und die Verantwortlichen im Hospiz drücken all jenen Kunden einen besonderen Dank aus, die eigens an diesem Tag einkauften.(red)

Wetzlarer Neue Zeitung, 20. Dezember 2017, Seite 12

 

 

Engagement - Möglich-Firmengruppe und Burschenschaften spenden gemeinsam für das Wetzlarer Hospiz

Beschenkt werden und schenken machte gleichermaßen Freude: v.l. Matthias Späth und Sebastian Prinz von MfK, die Geschäftsführer Steffen und Jochen Möglich, Stephanie Wagner vom Hospiz, WKG-Präsident Thomas Heyer und Felix Möglich.(Foto: Heller)

Geldsegen vor allem für die Kinder gedacht

Einen vorweihnachtlichen Geldsegen hat es jetzt für das Wetzlarer Hospiz Haus Emmaus, für die Organisation „Menschen für Kinder“ (MfK) und die Wetzlarer Karnevalsgesellschaft (WKG) gegeben.

Lachen und trauern, sich gemeinsam freuen, aber auch Abschied nehmen, all das gehört zum Leben. Matthias Späth vom Vorstand von „Menschen für Kinder“ brachte es am Mittwoch auf den Punkt: „Es tut gut, wenn Gesunde und Kranke gemeinsam lachen.“ Ermöglichen soll das unter anderem die Spende der Nauborner Firmengruppe Möglich. Felix Möglich sowie die Geschäftsführer Jochen und Steffen Möglich überreichten den Organisationen Schecks über je 1000 Euro.

Das Hospiz, so die stellvertretende Leiterin Stephanie Wagner, werde das Geld in die Anschaffung von neuen Betten für übernachtende Angehörige der Hospiz-Gäste stecken. MfK wird die 1000 Euro zur Hälfte an die Krebsforschung weiterreichen und zur Hälfte der im Aufbau befindlichen Station für missbrauchte Kinder an der DRK-Kinderklinik in Siegen zukommen lassen, die sich rein aus Spenden finanzieren muss. Ebenfalls für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sind die 1000 Euro gedacht, die die WKG entgegennahm. Ihr Präsident Thomas Heyer kündigte zudem an, dass in der gerade begonnenen Karnevalskampagne das Prinzenpaar wieder einen Besuch im Hospiz machen werde. Man wolle auch jenen eine Freude machen, die auf der Schattenseite des Lebens stehen, sagte er und erntete Zustimmung von Stephanie Wagner. Felix Möglich dankte auch den Kunden, die die Spenden möglich gemacht hatten.

Maik Schweitzer, der die Delegation der Burschenschaften anführte, überreichte den Scheck an Hospizleiterin Monika Stumpf. (Foto: Heller)

Burschen und Mädchen legten zusammen

Eine weitere Spende hauptsächlich für die Trauerarbeit mit Kindern und Jugendlichen in der Aktion „Charly und Lotte“ konnte am gleichen Abend Hospizleiterin Monika Stumpf entgegennehmen. Gesammelt hatten viele junge Leute und damit 1100 Euro zusammengebracht. Das Geld stammt von der Vereinigung aller Burschenschaften im Kreis, die sich kürzlich getroffen hatte. Die Burschenschaften Schwalbach, Oberquembach, Reiskirchen, Bonbaden, Katzenfurt, Ehringshausen, Altenkirchen, Oberndorf, Niederbiel, Albshausen, Dutenhofen, Kröffelbach, Edingen, Hochelheim, Hörnsheim und Waldgirmes sowie die Burschen- und Mädchenschaften Laufdorf, Niederwetz, Niederquembach, Kölschhausen und Leun hatten für die Spende zusammengelegt, die der Leuner Maik Schweitzer mit einer Abordnung überbrachte. (he)

Wetzlarer Neue Zeitung, 3. Dezember 2017, Seite 11

 

 

Spende - Abgänger 1983/84 sammeln 1500 Euro

Strahlende Gesichter bei der Übergabe des symbolischen Schecks (v. l.): Marion Friedrich, Christian Hilgers, Stephanie Wagner, Monika Stumpf, Thorsten Fuchs, Angela Rühl und Bernd Kensy.(Foto: Rieger)

„Charly & Lotte“ fördern

Bei ihrem Treffen im Sommer haben 70 Abgänger des Jahrgangs 1983/84 der Schwingbachschule in Rechtenbach für einen guten Zweck zusammengelegt.

1500 Euro kamen so zusammen. Der Betrag kommt nun dem Hospiz „Haus Emmaus“ in Wetzlar, einer Einrichtung der Hospiz Mittelhessen gemeinnützigen GmbH, und damit auch dem Projekt „Charly & Lotte“, einer Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche in Mittelhessen im „Haus Emmaus“, zugute.

Thorsten Fuchs, Marion Friedrich, Angela Rühl, Bernd Kensy und Christian Hilgers haben den symbolischen Scheck an Geschäftsführerin Monika Stumpf und ihre Stellvertreterin Stephanie Wagner übergeben.

Monika Stumpf bedankte sich für die großzügige Zuwendung und informierte, dass sich „Charly & Lotte“ ausschließlich aus Spenden finanziert. 85 000 Euro werden pro Jahr gebraucht, es gibt zwei halbe Stellen und 14 Ehrenamtliche. 38 Familien aus ganz Mittelhessen werden aktuell bei „Charly & Lotte“ begleitet. (ikr)

Wetzlarer Neue Zeitung, 2. Dezember 2017, Seite 20

 

 

Leid geht auch Pflegepersonal unter die Haut

Über 100 Teilnehmer diskutieren während des elften Wetzlarer Hospiz-Forums über die Belastung für Pflegende
Von Werner Volkmar

Über 100 Teilnehmer, die meisten selbst in der Begleitung von Menschen auf ihrem letzten Lebensabschnitt erfahren, verfolgten die Referate und diskutierten miteinander.(Foto: Volkmar)

„Halt geben am Lebensende – wie halten wir das durch?“ Diese Frage stand im Mittelpunkt des elften Hospiz-Forums in Wetzlar. 100 Teilnehmer, viele selbst engagiert in der Begleitung von Menschen während ihres letzten Lebensabschnitts, tauschten sich aus.

Der Vorsitzende des Förderkreises Hospiz-Mittelhessen, Professor Günther Brobmann, begrüßte die Teilnehmer des Forums am Samstag im Tasch’s Wirtshaus, unter ihnen auch der Schirmherr der Veranstaltung, Oberbürgermeister Manfred Wagner (SPD), und Landtagsabgeordneter Frank Steinraths (CDU). Wagner dankte allen Pflegekräften, die in der Hospizarbeit tätig sind. Nur deren Engagement sei es zu verdanken, dass etwa im Hospiz in Wetzlar sterbenskranke Menschen ihre letzten Lebenstage gut behütet verbringen können.

Dank ist zwar eine große Motivation – trotzdem kann die Arbeit leicht zur Belastung werden

„Was uns belastet und was uns trägt“, unter diesem Titel berichteten die Pflegefachkräfte Stefanie Dzewas und Karin Klug-Dewald, die seit 13 Jahren im Hospiz „Haus Emmaus“ in der Spilburg tätig sind. „Wir sind eigentlich Mädchen für alles, was im Hospiz anfällt“, beschrieb Stefanie Dzewas. Pflege der Gäste, Begleitung der Sterbenden, Gespräche mit den Angehörigen, die nicht wahrhaben wollen, dass der Lebensweg ihres Familienmitgliedes dem Ende zugeht und er beispielsweise kein Essen mehr will. Dazu kommen Teamgespräche, in denen Patientenakten erörtert werden; in denen aber auch Zeit besteht, eigene Probleme darzulegen.

Karin Klug-Dewald berichtete von Hospizgast Rita, 66 Jahre alt. „Sie wollte bei uns so leben, wie sie es von zu Hause gewöhnt war. Dazu gehörte das Rauchen, täglich ein Gläschen Wein und ihre Lieblingsspeisen. Wir haben ihr, so gut es ging, alle Wünsche erfüllt.“ Doch Ritas Schmerzen hätten täglich zugenommen, Wunden seien aufgebrochen. Eine starke Belastung auch für das Pflegeteam, zumal eine sehr lange Sterbezeit folgte. „Wir erhalten viel Dankbarkeit von den Gästen und deren Angehörigen“, berichtete Klug-Dewald. Das ist für uns, aber auch für die 25 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Haus Emmaus, eine besondere Motivation, die aufbaut.

Dennoch: „Wie viel Tode verträgt eigentlich ein Pflegeteam? Wie wirkt sich der Umgang mit dem täglichen Sterben auf das Beziehungs- und Stressgefühl aus“? Diese Fragen sprach Dr. Swantje Goebel vom Hospiz-Verein Bergstraße an. Die Versorgung und Pflege des Gastes bis zu seinem Sterben sei oft ein langer Prozess. Sie könne für einen Begleiter schnell zur Last werden, die er nicht einfach abschütteln kann. Das Gefühl solle man zeigen dürfen. Dabei spiele die Zugehörigkeit zum Team eine wichtige Rolle: Es müsse die Möglichkeit geben, kürzer zu treten, wenn es einem nicht gut geht. „Das wird ein gutes Team mittragen. „

Humor ist wichtig, auch wenn man es mit Todkranken zu tun hat: (v. l.) Stefanie Dzewas, Karin Klug-Dewald und Swantje Goebel berichteten von der Arbeit im Hospizteam.(Foto: Volkmar)

„Wir brauchen immer viel Schokolade im Haus, denn die stärkt die Nerven. Und auch der Humor kommt trotz allen Leids zu seinem Recht“, sagte Karin Klug-Dewald und nannte eine Begebenheit als Beispiel: „Kommt ein Gast in unsere Küche und fragt, wo kann ich hier meinen Löffel abgeben?“

Psychologin Elisabeth Grotmann aus Braunfels sprach darüber, was jeder selbst tun kann, um die Belastung der Hospizarbeit auszuhalten. Im Dialog mit dem Team könne viel aufgefangen werden. Jeder sollte seine Aufgaben im abgesprochenen Umfang ausüben, aber seine Schwierigkeiten nicht verbergen. Betroffenheit könne ein Auslöser sein, um das Leben stimmiger zu machen: „Der Glaube daran, dass es sich lohnt, den Sinn des Lebens zu erkennen und entsprechend zu handeln, kann motivieren.“

Professor Traugott Roser (Münster) sprach zum Thema „Professionalität und persönliche Betroffenheit“. Was, wenn der Mitarbeiter eines Hospizes selbst zum Trauernden wird, weil zum Beispiel ein Partner gestorben ist? Roser riet zum offenen Gespräch mit der Teamleitung, in dem neben dem Gemütszustand der Betroffenen auch dessen Bedürfnisse angesprochen werden müssen. Oft helfe dabei auch eine Teamsupervision. Dabei muss es auch um die Frage gehen: „Wie viel Tod verträgt ein Trauernder in unserem Team?“

Denn Abschluss bildete eine ausgiebige Aussprache mit Rückfragen an die Referentinnen und den Referenten.

Wetzlarer Neue Zeitung, 6. November 2017, Seite 13

 

 

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