In eigener Sache...

...wir müssen und wollen unser Haus erweitern!

So soll er aussehen, der Anbau:

Über die Gründe, Möglichkeiten, Chancen und Kosten informieren wir Sie in diesem Flyer.

Bitte helfen Sie uns und den betroffenen Menschen in unserer Heimat durch Ihre Spende. Wenig oder viel, klein oder groß, jeder Euro und jede Aktion zum Spendensammeln hilft uns ein Stück weiter. 
Vielen Dank.

 

Restplätze für Fortbildungen noch verfügbar

Infos zu den jeweiligen Fortbildungen finden Sie hier.

H14 - Wenn du mich fragst... In jedem Ratschlag liegt auch ein Schlag, oder? - Mit Dr. Manuela Schmidt
23.09.2020, 10:00-16:00 Uhr, 65,00 Euro

H15 - Schmerz lass nach! Einsatz ätherischer Öle in der Schmerztherapie - Mit Tamara Schäfer
30.09.2020, 15:00-18:00 Uhr, 35,00 Euro

H16 - Sterben, Tod und Trauer mit Kindern besprechen? Na klar! - Mit Birgit Kurz
21.10.2020, 15:00-18:00 Uhr, 25,00 Euro

H17 - Das hast du aber toll gemacht! Warum Lobe nicht wirklich wertschätzen - Mit Dr. Manuela Schmidt
24.10.2020, 10:00-16:00 Uhr, 65,00 Euro

H18 - Aromaexperte Pflege - Aufbauseminar des Aromaberater Pflege - Zweitageseminar - Mit Tamara Schäfer
07.11.2020, 10:00-18:00 Uhr und 08.11.2020, 09:00-16:00 Uhr, 260,00 Euro

H19 - Du bist zu empfindlich! Weshalb Diagnosen nicht helfen - Mit Dr. Manuela Schmidt
25.11.2020, 10:00-16:00 Uhr, 65,00 Euro

Desweiteren gibt es noch Restplätze für das Seminar zur Führungskompetenz mit Start am 24.09.2020, 09:00 Uhr
Kosten: 1.200,00 Euro, Zielgruppe: Alle Interessierte

Das neue Fortbildungsheft für 2021 erscheint Mitte/Ende August.

Selbstverständlich finden alle Fortbildungen unter Einhaltung der notwendigen Hygiene- und Schutzmaßnahmen statt.

Wir freuen uns über Ihre Anmeldung und sind bei Fragen gerne für Sie da.

 

 

Arno Schmehl spendet an „Menschen für Kinder“

Arno Schmehl mit Adelheid Lerch und den MfK-Vorständen Greilich und Vogler bei der Übergabe an Monika Stumpf (re.) und Carmen Storbakken (2.v.li.) vom Hospiz (Foto: Menschen für Kinder)

2000 Euro für „Charly und Lotte“ in Wetzlar

Arno Schmehl aus Naunheim ist seit vielen Jahren Mitglied im Verein „Menschen für Kinder“. Jetzt überraschte er seinen Verein mit einer großzügigen Spende, deren Weitergabe an das Hospiz in Wetzlar er sich wünscht. Im Hospiz soll seine Spende speziell für die Trauerbegleitung von Kindern durch „Charly und Lotte“ eingesetzt werden.

Langjähriger Förderer und Partner des Hospizes

„Wenn man sich näher mit dem Tod beschäftigen muss, kommt manch einer auch darauf, dass nicht nur ältere Menschen sterben. Nein, auch junge Mütter und Väter werden von heute auf Morgen vom Tode ereilt und zurückbleiben die Kinder, oft ohne weitere Angehörige. Hier ist dann Not am Mann, welche das Hospiz mit dieser Einrichtung gut löst. Es war mir deshalb ein Bedürfnis, dieses Engagement zu unterstützen“, sagt Arno Schmehl über seine Beweggründe.

Der Verein „Menschen für Kinder“ ist langjähriger Partner und Förderer von „Charly und Lotte“, knüpfte über den Vorsitzenden Dieter Greilich die Verbindung zu Monika Stumpf, der Leiterin des Hospizes in Wetzlar. So kam es ganz kurzfristig zur Spendenübergabe vor Ort im Haus Emmaus an Martin Vogler und Dieter Greilich von MfK sowie Monika Stumpf und Carmen Storbakken vom Hospiz. Hier konnten sich die Besucher auch von der segensreichen Arbeit des Hospiz und dem Fortschritt der Bauarbeiten überzeugen.

Wetzlarer Neue Zeitung, 07.Juli 2020, Seite 12

 

 

543 Kilometer auf sechs Rädern

Frank Ottofülling (v.l.), Robert Christ und Palliativmediziner Johannes Hafer treten ab dem 10. Juli 24 Stunden lang in die Pedale. Die Radler wollen zugunsten des Hospizneubaus „543 Kilometer auf zwei Rädern an einem Tag“ absolvieren. (Foto: Manuela Jung)

Der Palliativmediziner des Wetzlarer Hospizes und zwei Freunde radeln 24 Stunden für den guten Zweck

Von Manuela Jung

Achtmal 68 Kilometer, 4500 Höhenmeter, 24 Stunden – eine große Herausforderung liegt vor Johannes Hafer, Frank Ottofülling und Robert Christ. Die drei Freunde ziehen vom 10. auf den 11. Juli ihr ganz persönliches Radrennen durch und wollen damit auf die Arbeit des Hospizes Mittelhessen aufmerksam machen.

Als Palliativmediziner ist Johannes Hafer bereits seit der Gründung des Hospizes im Jahr 2004 einer von zwei Ärzten, die die medizinische Versorgung im Haus sicherstellen. Beim Radfahren findet der 53-Jährige einen Ausgleich zu seinem Beruf, und das ziemlich professionell. Seine Freunde Frank Ottofülling und Robert Christ tun es ihm gleich. Zu dritt wollten sie bereits im Juni am Radrennen „Trondheim – Oslo“ teilnehmen – ein gefürchteter Klassiker unter den Radfahrern. Doch wegen Corona blieb ihnen nichts anderes übrig, als auf die Tour durch Norwegen zu verzichten.

Kurzum musste eine Planänderung her – und die war schnell gefunden: „Wir haben uns überlegt, die 543 Kilometer entsprechend dem norwegischen Original nach Mittelhessen zu verlegen und sie mit einem Sponsoring zugunsten des Hospizes zu verbinden“, schildert Hafer das Vorgehen. Noch neun Tage bleiben ihm und seinen Freunden, ehe sie sich einmal rund um die Uhr aufs Rad setzen und unermüdlich in die Pedale treten. Die gesamte Strecke wollen sie im Pulk absolvieren, ein Begleitfahrzeug versorgt die Sportler unter anderem mit Verpflegung und hat Ersatzräder für mögliche Pannen an Bord.

Auch Hospizleiterin Monika Stumpf und ihre Stellvertreterin Stephanie Wagner werden die Begleitung für mehrere Stunden übernehmen. Sie sind dankbar, dass sich ihr Kollege Johannes Hafer und seine Kumpanen das „Projekt 54321“ vorgenommen haben: „Im vergangenen Jahr haben die Arbeiten an unserem Erweiterungsbau begonnen, womit vor allem vier Tageshospizplätze realisiert werden sollen. Die Baumaßnahme kostet insgesamt 3,8 Millionen Euro. Doch noch ist sie nicht ganz finanziert“, schildert Monika Stumpf. Sie freut sich über jeden Euro, mit dem die Bevölkerung das Vorhaben der Radfahrer unterstützt. Möglich seien ein Betrag pro gefahrenem Kilometer, aber auch eine beliebige Summe.

Startschuss ist am 10. Juli am Haus Emmaus

Ob sie die „543 Kilometer auf zwei Rädern an einem Tag“ auch tatsächlich schaffen, wird schließlich der 11. Juli zeigen: „Wir wollen nachmittags zurück am Hospiz sein und sind optimistisch, dass wir unser Vorhaben auch schaffen“, sagt Hafer, „trotzdem ist die Strecke eine große Herausforderung und nur mit viel Training möglich. Natürlich sind auch Krämpfe oder Stürze nicht ausgeschlossen, aber davon wollen wir jetzt nicht ausgehen.“

Los geht es am 10. Juli am Haus Emmaus in Wetzlar. In Garbenheim begibt sich das Team auf den Rundkurs über Dutenhofen nach Großen-Linden, Langgöns, Waldsolms, Braunfels, Solms und Steindorf zurück nach Garbenheim, wo die zweite Runde startet.

Für Palliativmediziner Hafer ist es eine Herzensangelegenheit, auf diese Weise möglichst viele Gelder für den Erweiterungsbau zu generieren. Schließlich betreut er im Hospiz bereits seit 16 Jahren schwerstkranke Menschen auf ihrem letzten Lebensabschnitt. Dass ihn seine beiden Freunde dabei unterstützen, freut den 53-Jährigen einmal mehr: „Wir können so gemeinsam auf die Wichtigkeit des Hospizes für die Region aufmerksam machen und den Neubau finanziell unterstützen“, fasst Johannes Hafer das Ziel der Tour zusammen.

Und das freut auch Monika Stumpf: „Dass unsere Hospizgäste ab kommendem Sommer hier auch tagesweise betreut werden können, ist eine wichtige Option für die Kranken und ihre Angehörigen. Schön, dass solch ein Vorhaben durch diese sportliche Aktion untermauert wird.“

 

SPENDEN

Wer die Radfahrer bei ihrem Vorhaben unterstützen möchte, kann einen beliebigen Betrag an die Hospiz Mittelhessen gGmbH spenden. Die Bankverbindung lautet: Volksbank Mittelhessen, IBAN: DE72 5139 0000 0039 5447 09. Als Verwendungszweck sind der Vermerk „Projekt 54321“ sowie Name und Adresse anzugeben, damit eine Spendenquittung ausgestellt werden kann. Alle Spenden kommen dem Erweiterungsbau des Hospizes zugute.

Wetzlarer Neue Zeitung, 01 Juli 2020, Seite 11

 

 

Hospiz feiert Richtfest

So soll es einmal aussehen: An das bestehende Haus Emmaus (hinterer Gebäudeteil) wird ein Rundbau angegliedert, der unter anderem lichtdurchflutete Räume und Terrassen für stationäre Patienten und Tagesgäste bietet. (Animation: Keul und Müller)

3,8 Millionen Euro teure Erweiterung soll im kommenden Frühjahr fertig sein

Von Heike Pöllmitz

Nach dem ersten Spatenstich im August und der Grundsteinlegung im Dezember 2019 konnte jetzt für den 3,8 Millionen teuren Erweiterungsbau des stationären Haus Emmaus bereits das Richtfest gefeiert werden.

Norbert Könecke, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Hospiz Mittelhessen gGmbH, begrüßte zusammen mit Geschäftsführerin Monika Stumpf und deren ehrenamtlichen Kollegen Tobias Gottschalk die Vertreter aus Politik, Förderkreis, allen am Bau beteiligten Planern und Firmen, Mitarbeitern und Unterstützern der Hospizarbeit. „Ich freue mich, dass trotz der vielen Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie so viele Gäste gekommen sind, um im Rahmen der Möglichkeiten zu feiern“, so Stumpf. Sie dankte allen für die vertrauensvolle Zusammenarbeit – auch den Hospizgästen, die in den vergangenen Tagen die Lärmbelästigung ertragen mussten und zum Teil auch anwesend waren.

Plötzlich systemrelevant

„Es ist schön, dass wir unseren Beitrag leisten konnten, damit für die Gäste eine angenehme Atmosphäre und für die Mitarbeiter ein schöner Arbeitsplatz entsteht“, erklärte Mathias Müller vom Planungsbüro Keul und Müller. „Trotz Covid-19 haben wir den nächsten Meilenstein in der geplanten Zeit geschafft“, sagte Müller weiter. Er dankte jedem Einzelnen für die harmonische Kooperation. In der Hoffnung, dass auch weiterhin alles im Plan bleibt und die Einweihung im nächsten Frühjahr ohne Masken und Abstandsregeln stattfinden kann, wünschte Müller Glück für die nächste Bauphase.

„Wir erleben unser Richtfest in einer spannenden Zeit, in der wir die Erfahrung machen, plötzlich systemrelevant zu sein“, betonte Könecke. Er hoffe, dass auch nach Corona nicht nur Effizienz und Wirtschaftlichkeit zählen. „Aus Sicht der Gäste und Angehörigen ist die Erweiterung wichtig – mit einem schönen Bau, der zusätzlichen Leistung mit dem Tageshospiz und der Verbesserung des Angebots. Und es ist schön, dass alle Gesellschafter mitgetragen haben, was uns Frau Stumpf so eindrücklich darstellen konnte“, betonte Könecke. „Wir halten derzeit zwar Abstand und sind doch gerade hier, bei einem für die Region sehr wichtigen Projekt, nah beieinander“, sagte Oberbürgermeister Manfred Wagner (SPD). Er dankte für den Mut, diesen Neubau anzugehen und einen guten Rahmen für das Gelingen zu geben.

Auch die Einbindung heimischer Firmen wurde honoriert und zur Einhaltung von Kosten- und Finanzierungsplan unter erschwerten Bedingungen gratuliert.

Einrichtung hat „einen großen Stellenwert“

„Dies ist ein wichtiges Projekt für die ganze Region. Denn das Hospiz hat mittlerweile einen großen Stellenwert gewonnen und ist sehr wertvoll. Denn wir wissen derzeit alle nicht, was morgen ist“, ergänzte der Kreisbeigeordnete Stephan Aurand (SPD), bevor Zimmermeister Eberhard Kaps zur Tat schritt, in seinem Richtspruch Gottes Unterstützung beim gemeinsamen Meisterwerk ansprach und sein auf das Wohl aller geleerte Glas in der Tiefe zerschmettern ließ – jedoch nicht, bevor die Pflegedienstleiterin unter dem Beifall aller nach alter Tradition den letzten Nagel eingeschlagen hatte. „Wir sind dankbar für die Unterstützung so vieler Menschen und freuen uns auf die Eröffnung in 2021“, sagte Gottschalk zum Anschluss bevor – alle Vorschriften strengstens beachtet – wenigsten ein Imbiss und Getränke gerecht wurden.

Wetzlarer Neue Zeitung, 30.05.2020, Seite 10

Pflegedienstleiterin Steffi Wagner schlägt den letzten Nagel ein (Foto: H. Pöllmitz)
Eberhard Kaps (links) stößt nach dem Richtspruch auf das gute Gelingen an und wirft das Glas in die Tiefe. (Foto: H. Pöllmitz)
Begleitet wurde das Richtfest durch das Paul-Simpson-Project (Foto: H. Pöllmitz)

Führungskompetenzseminar 2020

Im September startet das neue Führungskompetenzseminar.

Weitere Infos dazu gibt es hier.

Es sind noch Plätze frei.

Rink GmbH spendet 5000 Euro

Monika Stumpf (l.) freut sich über die Spende der Firma Rink, die Jan Kahl in deren Namen übergibt. (Foto: Haus Emmaus)

Beitrag zur Erweiterung des Hospizes

Jan Kahl, Leiter Marketing der Firma Wilhelm Rink, hat eine Spende in Höhe von 5000 Euro an die Hospiz Mittelhessen GmbH übergeben. „Wir haben in diesem Jahr unseren Kunden zu Weihnachten nur Karten statt Weihnachtspräsenten verschickt, um die entsprechende Summe lieber einem sinnvollen Zweck zukommen zu lassen“, so Kahl bei der Übergabe im Haus Emmaus.

Geschäftsführerin Monika Stumpf dankte für die Summe, die in der Hospizarbeit mehr als sinnvoll Verwendung findet. Stumpf stellte das Haus Emmaus und die Entwicklung der stationären Hospizarbeit vor. Dazu gehören die Hospiz und PalliativAkademie, die Fort- und Weiterbildungen für Pflegefachkräfte und andere im Sozial- und Gesundheitssektor Tätige mit dem Schwerpunkt Palliative Care anbietet, sowie „Charly&Lotte“, die Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche und deren Angehörige, die beständig wächst. „Da die Kosten für die palliativpflegerische und -medizinische Betreuung nicht vollständig von den Kranken- und Pflegekassen abgedeckt werden, muss die verbleibende Deckungslücke durch den Träger selbst aufgebracht werden, was jährlich eine Summe von rund 110 000 Euro bedeutet. Dazu kommen 85 000 Euro für ,Charly und Lotte’ und nun der Erweiterungsbau für rund 3,8 Millionen Euro“, erläuterte Stumpf. Mit dem Bau entsteht unter anderem das erste Tageshospiz in Hessen.

Wetzlarer Neue Zeitung, 23.März 2020, Seite 12

 

 

Liederbücher für Charly und Lotte

Freuen sich über die Spende (v.l.): Carmen Storbakken, Wolfgang Velten, Monika Stumpf, Klaus Lippert. Nette, Stefan Zeiger und Petra Gießler (Foto: Haus Emmaus)

Verein „Menschen für Kinder“ hilft erneut

WETZLAR (red). Stefan Zeiger, Klaus Lippert und Wolfgang Velten vom Verein „Menschen für Kinder“ (MfK) und die Liedermacherin Nette haben im Haus Emmaus ein Geschenk für Charly und Lotte übergeben. Dies ist die Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche. Geschäftsführerin Monika Stumpf und die Trauerbegleiterinnen Petra Gießler und Carmen Storbakken freuten sich riesig über 75 Liederbücher, die Nette im vergangenen Jahr herausgegeben hat. Unter dem Titel „Ich darf anders sein“ möchte sie mit ihren Liedern Kinder und auch Erwachsene dafür sensibilisieren, das Anderssein ihrer Mitmenschen zu akzeptieren.

Nette ist seit dem vergangenen Jahr als Botschafterin für Charly und Lotte unterwegs. Sie möchte das Thema Tod aus seiner Tabuzone holen, damit jeder lernen kann, damit umzugehen.

Wetzlarer Neue Zeitung, 18. Februar 2020, Seite 12