Vorankündigung: 11. Hospizforum im November 2017

Sie finden den Einladungsflyer hier.

 

-----

Fortbildungen

Das Programm für 2018 ist gerade neu erschienen.

Auch für die Palliative Fachweiterbildung Pflege gibt es einen weiteren Kurs in 2018.

SOZIALES - Ikea Wetzlar spendet für Projekt / Erlös aus Aktion am Eröffnungstag

Bei der Spendeübergabe (v.l.): Detlef Boje (Einrichtungshauschef Ikea Wetzlar), OB Manfred Wagner, Lena Bolte (Marketing), Petra Gießler (Koordinatorin und Trauerbegleiterin Charly & Lotte), Monika Stumpf (Hospizleitung), Carmen Storbakken (Trauerbegleiterin) und Frank Detert (stellvertretender Einrichtungshauschef Ikea Wetzlar). (Foto: Ikea)

13 000 Euro für „Charly & Lotte“

 

In Zusammenarbeit mit Oberbürgermeister Manfred Wagner (SPD) und Bürgermeister Harald Semler (FW) hat Ikea Wetzlar 13 000 Euro für das Projekt „Charly & Lotte“ gespendet.

So kam’s dazu: Anlässlich der Eröffnung von Ikea hatten sich Wagner und Semler dazu bereit erklärt, eine Stunde lang zu kassieren. In dieser Zeit wurden 13 000 Euro eingenommen, die auf Empfehlung des Oberbürgermeisters jetzt dem Wetzlarer Hospizprojekt Charly & Lotte zugute kommt.

Hospiz-Mitarbeiter sind wahre Helden“

„Das, was die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter der Hospizeinrichtung tagtäglich leisten, ist unglaublich. Mit gutem Wissen und Gewissen kann die erwirtschaftete Summe an ein äußerst bedeutendes, soziales Projekt der Stadt Wetzlar gespendet werden“, so Wagner. Traurige Seelen aufzufangen, zu begleiten und wieder in ein normales Leben zurückzuführen – das ist es, womit sich die hauptsächlich ehrenamtlichen Mitarbeiter von „Charly & Lotte“ immer wieder aufs Neue beschäftigen. „Wir als ambulanter Hospizdienst begleiten junge Menschen, denen etwas Schreckliches widerfahren ist. Mit Einzelberatung, Gruppengesprächskreisen oder Kunsttherapien versuchen wir einfühlsam, die Trauer zu bewältigen und ein Stück weit Normalität herzustellen“, so Monika Stumpf von der Hospizleitung. „Charly & Lotte“ sind als Stofftiere dabei die beiden Sprachrohre für betroffene Kinder. „Charly ist schon viel gereist und auf dem Jahrmarkt groß geworden – die kluge Lotte hingegen erklärt, wie es ist, eine verstorbene Person zu verabschieden. Außerdem ist sie der Redestein in unserer Kindertrauergruppe“, so Petra Gießler, Koordinatorin und Trauerbegleiterin.

„Die Mitarbeiter des Hospizes Mittelhessen sind die wahren Helden, die sich außergewöhnlich engagieren und für ihre Arbeit viel Kraft und Stärke aufwenden müssen. Wir freuen uns sehr, dass wir die Stadt bei einem Herzensprojekt unterstützen können“, sagte Detlef Boje, Einrichtungshauschef von Ikea in Wetzlar.

Man könne sich vorstellen, das Projekt in Form einer langfristigen Zusammenarbeit auch weiter zu unterstützen, so Boje. (red)

Wetzlarer Neue Zeitung, 19. August 2017, Seite 11

 

---

Spende für „Charly & Lotte“

Die Wetzlarer Jahrgangsvereinigung 1961 „Die Starken“ unterstützt das Projekt „Charly & Lotte“ des Hospizes Mittelhessen.

 

Elke Lesniok und Bernd Schaffrinna brachten stellvertretend den Scheck über 444,44 Euro ins „Haus Emmaus“ in der Spilburg. Die Jahrgangsvereinigung trifft sich regelmäßig zum Stammtisch und sammelt dabei für gute Zwecke, die sie jährlich wechselnd an entsprechende Einrichtungen weitergibt.

Dieses Jahr wurde per Abstimmung das Projekt „Charly & Lotte“ ausgewählt, das Kinder und Jugendliche betreut, in deren Familien ein geliebter Mensch schwer erkrankt oder verstorben ist. Die Kinder erfahren durch „Charly & Lotte“ Unterstützung und Begleitung in ihrer Trauer. Das Projekt wird ausschließlich durch Spenden finanziert.(red)

Wetzlarer Neue Zeitung, 15. August 2017, Seite 11

 

---

Lions-Clubs Wetzlar und Wetzlar-Solms unterstützen Förderverein Haus Emmaus

Spendenübergabe auf dem Gelände des Golfclubs Braunfels (v.l.): Rüdiger Brenk, Dirk Sengl, Günther Brobmann, Bernd Würthner und Jochen Baumann. (Foto: privat)

Golfer spielen für guten Zweck

 

 

Die beiden Lions-Clubs Wetzlar sowie Wetzlar-Solms haben zum siebten Mal zum Benefiz-Golfturnier auf die Anlage des Golfclubs Schloss Braunfels zu Gunsten des Fördervereins Hospiz Emmaus eingeladen.

Trotz Urlaubszeit waren 41 Golfer diesem Aufruf gefolgt und haben bei Gewitter, Regen, aber auch Sonne für einen guten Zweck gespielt.

Vor dem gemeinsamen Abendessen und der Siegerehrung, bei der die Bruttowertungen an Ilse Burkert und Heiner Späth (beide Golfclub Braunfels) gingen, konnten die Organisatoren des Turniers Rüdiger Brenk (Lions-Club Wetzlar) und Jochen Baumann (Lions-Club Wetzlar-Solms) verkünden, dass unterstützt durch zahlreiche Sponsoren und zusätzliche Spenden ein Erlös von 5000 Euro zu Gunsten des Fördervereins Hospiz Emmaus in Wetzlar erzielt werden konnte.

Der Präsident der Lions Wetzlar, Dirk Sengl, sowie der Präsident des Hilfswerks der Lions Wetzlar-Solms, Bernd Würthner, haben den Scheck in entsprechender Höhe an den Vorsitzenden des Fördervereins, Günther Brobmann, überreicht.

Dieser dankte Teilnehmern, Spendern und Sponsoren und wies darauf hin, dass zwischen den Lions-Clubs und dem Hospiz Emmaus ein besonderer Bezug gegeben sei: Die Gründung des Hospiz Emmaus sei wesentlich auf die Arbeit von Dieter Heinrich, einem Mitglied der Wetzlarer Lions, zurückzuführen.

5000 Euro für die Hospizarbeit

Hospizarbeit sei ständig auf Spenden angewiesen, da die Verpflichtung bestehe, einen Teil des Bedarfssatzes in Höhe von fünf Prozent durch Spenden zu finanzieren, was jährlich in etwa einem Betrag von 120 000 Euro entspreche.

Um das Hospiz und seine Mitarbeiter als auch die mehr als 35 ehrenamtlichen Mitglieder in unterschiedlichsten Bereichen zu unterstützen, bestehe auch die Möglichkeit, Mitglied des Förderkreises zu einem Jahresmitgliedsbeitrag von 50 Euro zu werden. (red)

Wetzlarer Neue Zeitung, 12. August 2017, Seite 19

 

---

Turnier - Erlös geht an Haus Emmaus

Die Sieger des Golfturniers freuen sich mit Dieter Hohl vom Rotary Club Wetzlar (5.v.r.) und Günther Brobmann vom Hospiz Haus Emmaus (4.v.l.) über eine Spende in Höhe von 5000 Euro. (Foto: privat)

Golfen für eine gute Sache

Mit 5000 Euro kann das Hospiz Haus Emmaus in Wetzlar einiges erreichen – und freut sich besonders, dass ihm diese Spende des Rotary Clubs Wetzlar nun zuteil wurde.

Zuvor hatte der Rotary Club zu seinem 1. Golfturnier auf die Anlage des Golfclubs Schloss Braunfels eingeladen. Das Motto: Gutes tun und Spaß dabei haben. 41 Teilnehmer hatten sich für das Turnier angemeldet, darunter nicht nur Rotarier, sondern auch viele andere Interessierte. Eine von ihnen war Susanne Swoboda vom Golfclub Schloss Braunfels. Sie gewann die Bruttowertung der Damen, während sich bei den Herren Jing Luo vom Golfclub Kassel-Wilhelmshöhe an die Spitze setzte.

Neben den Turniersiegen zählte aber vor allem der Erlös der Veranstaltung. Dank einer Vielzahl von Sponsoren konnte auf den Spendenscheck die stattliche Höhe von 5000 Euro geschrieben werden. Dr. Dieter Hohl überreichte die Summe als Präsident des Rotary Clubs Wetzlar an Prof. Dr. Günther Brobmann als Vertreter des Hospizes.(red)

Wetzlarer Neue Zeitung, 10. August 2017, Seite 19

 

---

 

 

Hilfe - Spende des Bezirkslandfrauenvereins

Spendenübergabe an Vertreterinnen von „Charly & Lotte“. (Foto: Weil)

1000 Euro für „Charly & Lotte“

Wer den XXL-Flohmarkt des Bezirkslandfrauenvereins besucht hat, hat damit auch der Organisation „Charly und Lotte“ etwas Gutes getan. Denn der Bezirkslandfrauenverein aus Wetzlar hat nun 1000 Euro an „Charly und Lotte“ gespendet. Dort werden Kinder und Jugendliche sowie deren Familien in ihrer Trauer begleitet. Die Organisation befindet sich in der Trägerschaft des Hospizes Mittelhessen. Die Landfrauen bedankten sich bei der Scheckübergabe bei allen Ortsvereinen, die mit ihrer Kuchenspende zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen hatten, sowie bei den Helferinnen vor Ort

Im Laufe des Jahres bieten die Bezirkslandfrauen unter anderem eine Fahrt zu den Bad Hersfelder Festspielen zu der Aufführung „Martin Luther“, eine Fahrt nach Koblenz sowie zur Kreativa an. Infos: www.bezirkslandfrauen-wetzlar.de (jhw)

Wetzlarer Neue Zeitung, 19. Juli 2017, Seite 11

 

-----

Charly & Lotte - enwag und Thüga helfen

(v.l.) Dr. Berndt Hartmann, Monika Stumpf und Carmen Storbakken. (Foto: enwag)

Der Wetzlarer Versorger enwag und sein Anteilseigner Thüga unterstützen die Arbeit von „Charly & Lotte“. Für das Trauerbegleitungsprojekt für Kinder gab es 1000 Euro Spende.

Das Projekt hat seinen Sitz im Hospiz Haus Emmaus in der Spilburg. Geschäftsführerin Monika Stumpf bedankte sich zusammen mit der Trauerbegleiterin Carmen Storbakken für die Unterstützung bei enwag-Geschäftsführer Berndt Hartmann. Hartmann würdigte die Arbeit des Hilfsprojektes, das junge Menschen bei der Bewältigung ihrer Trauer einfühlsam begleitet.

Die Thüga in München hatte aus Anlass ihres 150-jährigen Firmenjubiläums ein Spendenvolumen in Höhe von insgesamt 150 000 Euro für die gemeinnützige Arbeit ihrer Beteiligungsunternehmen vor Ort zur Verfügung gestellt. Die 1000 Euro für „Charly & Lotte“ kommen zur Hälfte von der Thüga und der enwag.(red)

Wetzlarer Neue Zeitung, 15. Juli 2017, Seite 11

 

-----

Benefiz - Wetzlarer Service-Club unterstützt das Haus Emmaus

Zonta-Frauen spenden für das Hospiz Haus Emmaus: (v. l.) Tina Wack, Monika Stumpf, Martina Stamm, Ingeborg Mack und Professor Günther Brobmann.(Foto: Pöllmitz)

Zonta-Frauen helfen

 

Unterstützung vom Wetzlarer Zonta-Club für das Hospiz Haus Emmaus: Präsidentin Martina Regina Stamm hat eine Spende über 3500 Euro überreicht.

Gemeinsam mit Vizepräsidentin Tina Wack und der Vorsitzenden des Zonta-Fördervereins Ingeborg Mack war sie zu Gast in dem Hospiz, um den symbolischen Scheck vorbeizubringen. Hospizleiterin Monika Stumpf und Professor Günther Brobmann, Vorsitzender des Förderkreises Hospiz Mittelhessen, hießen die Damen willkommen und erläuterten, wie das Geld verwendet werden soll. Zwei neue Sauerstoffgeräte seien nötig, eine mögliche Restsumme werde in ein kunsttherapeutisches Angebot investiert, sagte Brobmann.

„Das Hospiz Mittelhessen unterstützen wir im zweijährigen Rhythmus und haben auch noch andere Einrichtungen und Initiativen, die Spenden bekommen“, berichtete Martina Regina Stamm. 2016 galt die Unterstützung der Flüchtlingshilfe Mittelhessen, die Sprachkurse für Frauen mit Kleinkindern finanziert, die ansonsten leer ausgegangen wären.

Die aktuelle Spende stammt aus dem Erlös eines Benefiz-Golf-Turniers. Die Zonta-Frauen sind aber auch beim Wetzlarer Apfelmarkt und beim Gallusmarkt zu finden und sammeln dort Geld für den guten Zweck.

Das Haus Emmaus ist auf Spenden angewiesen, weil die Kosten von den Kranken- und Pflegekassen nur zu 90 Prozent getragen werden. Die übrigen zehn Prozent, rund 120 000 Euro jährlich, müssen vom Trägerverein aus Spenden, ehrenamtlichen Leistungen und Eigenleistung der Hospiz Mittelhessen GmbH sowie Zuschüssen des Förderkreises selbst aufgebracht werden.

Das Haus Emmaus in der Spilburg bietet acht Plätze in familiärer Atmosphäre für schwerstkranke und sterbende Menschen mit umfassender, palliativmedizinischer und -pflegerischer, psychosozialer und spiritueller Betreuung.

Im kommenden Jahr soll es für das Hospiz ein großes Benefizkonzert geben

„Auch eine Mitgliedschaft in unserem Förderkreis mit einem Jahresbeitrag von 50 Euro hilft uns sehr weiter“, erläuterte Monika Stumpf. Das Hospiz und seine Unterstützer sammeln auch selbst Geld für die Einrichtung. So ist für das kommende Jahr ein Benefizkonzert mit dem Bad Nauheimer Symphonieorchester geplant. Mehr Informationen gibt es im Internet unter www.hospiz-mittelhessen.de.

Der Wetzlarer Zonta Club ist Teil eines internationalen Service-Clubs von Frauen für Frauen und hat derzeit 20 Mitglieder, die zur Unterstützung regionaler und internationaler Projekte über den Förderverein Benefizveranstaltungen organisieren. Informationen gibt es unter www.zonta-wetzlar.de. (hp)

Wetzlarer Neue Zeitung, 10. Juli 2017, Seite 21

 

-----

Auszeichnung - Professor Dieter Heinrich erhält Bundesverdienstkreuz am Bande

Christoph Ullrich (l.) überreichte das Verdienstkreuz am Bande an Dieter Heinrich.(Foto: Wißner)

 

Nicht nur Planer, sondern Macher

von Thomas Wißner

 

Es ist eine der letzten Amtshandlungen von Bundespräsident Joachim Gauck gewesen: Er unterzeichnete die Urkunde zur Verleihung des Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Professor Dr. Dieter Heinrich.

Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich oblag während einer Feierstunde im Gießener Regierungspräsidium am Freitag die Aufgabe, die hohe Ehrung vorzunehmen: „Es freut mich, einen Mann ehren zu dürfen, der sich über viele Jahre im sozialen Bereich ehrenamtlich in Mittelhessen engagiert hat. Ohne Menschen wie Sie, die sich freiwillig für das Gemeinwohl einsetzen, wäre unsere Gesellschaft um vieles ärmer und kälter.“

Chefarzt, Gründer der Stiftung „Alte Menschen in Not“ und Mitinitiator des Hospizes in Wetzlar

Der RP ging auf die unterschiedlichen Verdienste des ehemaligen Chefarztes der Medizinischen Klinik II des Klinikums Wetzlar-Braunfels und Leiter des Zentrallabors sowie Herstellungsleiter der Blutbank ein.

Der 76-Jährige aus Leihgestern ist im Sudetenland geboren. Nach Abitur und Wehrdienst hat er in Frankfurt Medizin studiert und 1970 in Gießen promoviert. Seit 1988 ist der Geehrte Mitglied des Lions Clubs Wetzlar. „Dort sehe ich auch die Grundlage für mein Engagement“, betonte Heinrich bei der Verleihung.

1994 war er Initiator und Gründer der Stiftung „Alte Menschen in Not“, die sich für die Unterstützung alter und sozialbedürftiger Menschen in Wetzlar einsetzt. Aus der Stiftung heraus kam ab 2000 dann das Engagement für den Hospizgedanken dazu. Dies führte 2002 zur Gründung der gemeinnützigen GmbH „Stationäres Hospiz Mittelhessen“, deren Aufsichtsratsvorsitzender Heinrich lange war.

2004 wurde das stationäre Hospiz „Haus Emmaus“ eröffnet. „Es ist nicht hoch genug einzuschätzen, dass sich Menschen wie Sie hierfür eingesetzt, eine solche Einrichtung nicht nur geplant, sondern auch geschaffen haben“, sagte Ullrich.

Über sein Engagement in Wetzlar hinaus brachte Heinrich sich auch in seiner Heimatstadt ein und gehörte von 1985 bis 2010 dem Vorstand des Förderverein Soziale Dienste Linden an.

„Ich bin ich stolz darauf, dass wir solche Menschen in Mittelhessen haben“, versicherte Ullrich bei der Aushändigung der Urkunde. „Sie haben segensreich auch über Ihren beruflichen Horizont hinaus gewirkt. Sie haben diese Ehrung verdient“, sagte er und heftete Dieter Heinrich den Verdienstorden ans Revers und dankte auch dessen Ehefrau Margarete.

Wetzlarer Neue Zeitung, 8. Juli 2017, Seite 23

 

-----

 

 

-----